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Warum Wetten ohne Live-Bilder gefährlich ist

Seit Jahren boomen Sportwetten schier unaufhörlich und bieten immer mehr Möglichkeiten. War es in den 90er-Jahren noch nötig, Wetten aufwändig per Post oder Telefon zu platzieren und hatte man damals in aller Regel bei Fußballspielen nur die Möglichkeit auf Heimsieg, Unentschieden oder Auswärtssieg zu setzen, so können über das Internet heute Wetten auf die verschiedensten Aspekte eines Spiels mit wenigen Mausklicks und innerhalb von ein paar Sekunden platziert werden.

Diese weitreichenden Möglichkeiten sind einerseits erfreulich, erhöhen auf der anderen Seite aber auch die Gefahr, viel Geld zu verlieren. Und würde der Buchmacher nicht auf Dauer gewinnen, würden in den vergangenen nicht immer mehr Anbieter aus dem Boden schießen, weshalb besondere Vorsicht vor unüberlegten Wetten geboten ist. Denn ist zwar so, dass man mit Sportwetten Geld verdienen kann, doch gelingt dies nur einem Bruchteil aller Wettfreunde und für gewöhnlich auch nur denjenigen, die mit klarem Konzept an die Sache herangehen und auf aus dem Bauch heraus platzierte Einsätze verzichten.

Ein große Gefahr lauert vor allem in den immer mehr in Mode kommenden Live-Wetten, bei denen beispielsweise auch darauf gesetzt werden kann, welche Mannschaft das nächste Tor erzielt. Für Fußballexperten, die die vielzitierte Fähigkeit haben, ein Spiel lesen und dadurch in vielen Fällen gut einschätzen zu können, welches Team als nächstes trifft, bedeutet diese Wettoption zweifelsohne eine interessante Möglichkeit. Allerdings sollten Live-Wetten, egal ob auf das nächste Tor oder den Endstand, nur dann abgegeben werden, wenn man das jeweilige Spiel auch tatsächlich vor Augen hat. Kennt man nur den Zwischenstand, weiß aber nicht, dass die in Rückstand liegende Mannschaft in Unterzahl agiert und das andere Team sich Chance um Chance erspielt, kann es ansonsten passieren, dass man wegen vielleicht attraktiver Quoten eine Wette auf den Ausgleich abgibt, die man bei Ansicht der Live-Bilder nie platzieren würde.

Selbst der beste Live-Ticker, der sich nicht nur auf die Fakten wie Tore, Karten und Auswechslungen beschränkt, und eine gute Schilderung eines Radio-Reporters kann das Live-Bild nicht ersetzen. Insbesondere deshalb, weil die Macher eines Tickers genau wie die Person am Mikrofon das Spielgeschehen aus ihrer Sicht wiedergeben und diese Sichtweise nicht zwingend richtig sein muss. Um bei Live-Wetten Erfolg zu haben, sollte man sich folglich bei Spielen ohne Live-Bild sehr zurückhalten und besser auf eine andere Partie ausweichen.

Mit Live-Ticker bei nationalem und internationalem Fußball nichts verpassen

Als eine der ersten europäischen Ligen startet die Super League in der Schweiz schon am zweiten Juli-Wochenende in die neue Saison. Die Favoritenrolle liegt dabei ganz klar auf Seiten des FC Basel, der bislang anders als befürchtet Leistungsträger wie Torwart Yann Sommer, Flügelflitzer Valentin Stocker oder die beiden Innenverteidiger Aleksandar Dragovic und Fabian Schär noch nicht abgeben musste. Hier eine informatieve Seite der Super League.

Doch auch wenn noch der eine oder andere Spieler das Team von Trainer Murat Yakin verlassen sollte, bleibt Basel der große Favorit auf die Meisterschaft. Und auch international will der Schweizer Meister nach dem überraschenden Einzug in Halbfinale der Europa League wieder für Furore sorgen, wobei es diesmal schon wieder die Champions League sein soll, für die sich der FCB aber erst noch qualifizieren muss.

Unabhängig vom Wettbewerb lassen sich alle Spiele des FC Basel genau wie die der anderen Vereine aus der Schweiz nicht nur im Stadion oder im Fernsehen, sondern auch per Internet in einem von vielen Live-Tickern verfolgen. Ein Live-Ticker, der in der Regel kostenlos und im Gegensatz zu den ebenfalls immer beliebter werdenden Streams für gewöhnlich auch legal ist, bietet den Vorteil, sich parallel zu einer anderen Tätigkeit über die Geschehnisse in der Super League oder in Champions und Europa League zu informieren. Auch dann, wenn man seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachgeht und etwa zu Gast auf einer Hochzeit oder einem runden Geburtstag ist, während die eigene Mannschaft gerade um wichtige Punkte oder das Erreichen der nächsten Runde kämpft, sorgt ein Live-Ticker dafür, dass man zumindest ergebnistechnisch immer auf dem Laufenden ist.

Einzige Voraussetzung, um einen Live-Ticker zu empfangen, ist ein vorhandener Internetanschluss, was mittlerweile aufgrund der massiv ausgebauten Mobilfunknetze und der praktisch üblichen Smartphones kein Problem mehr sein sollte.

Bevor man sich zu einer Feier aufmacht, sollte man sich aber schon zu Hause nach einem passenden Live-Ticker umsehen. Denn wenn voraussichtlich nicht die Zeit besteht, um sich lange Texte durchzulesen, mit denen das Spielgeschehen geschildert wird, kann es vielleicht die bessere Wahl sein, einen Ticker zu nehmen, der sich kurz und knackig nur auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert und ausschließlich Tore und Platzverweise sowie vielleicht noch vergebene Elfmeter meldet. Alles weitere erfährt man dann bei den späteren Zusammenfassungen im Fernsehen oder den Spielberichten in Internet und Zeitungen sowieso.

 

French Open im Liveticker: Schweizer Tennis macht Spaß

Momentan haben die Schweizer Tennisfans allen Grund zur Freude, wenn sie im Liveticker die Spiele der hiesigen Spieler verfolgen, denn Tennis macht bei den French Open im Moment richtig Spaß. Zuerst war es Roger Federer, der sich in Paris in überragender Form zeigte und in einem Fünf-Satz-Krimi die Nerven behielt und ins Viertelfinale einzog. Hier war es schade, dass der Liveticker nicht nur bis zur Pressekonferenz reichte, wenn Federer bewies anschließend im Gespräch mit den Journalisten aus aller Welt besten Humor. Aber die ehemalige Nummer Eins der Welt ist nicht der einzige Spieler, der sich bis in die Runde der letzten Acht in Paris vorkämpfen konnte. Wer den Liveticker mitgelesen hat, durfte auch mit Stanislas Wawrinka jubeln.

Wawrinka siegt gegen Gasquet

Denn Wawrinka hat es tatsächlich geschafft, Richard Gasquet niederzuringen. Wer dachte, er hätte bei Federer schon einen echten Krimi erlebt, der musste beim Duell von Wawrinka und Gasquet Beruhigungsmittel schlucken, denn der Schweizer brauchte 4:16 Stunden bis er den vermutlich besten Techniker der Franzosen endlich niedergerungen hatte. Er siegte mit 6:7, 4:6, 6:4, 7:5 und 8:6 und brachte damit tatsächlich das Kunststück fertig, einen Zwei-Satz-Rückstand wieder aufzuholen.

Nun wartet Nadal

Ob es allerdings auch zu einem Halbfinale für Wawrinka, der erstmals in seinem Leben ein Viertelfinale in einem der Grand Slam Turniere erreichen konnte, ist mehr als fraglich. Es wird sich auf jeden Fall lohnen, den Liveticker am Tag des Viertelfinales wieder einzuschalten, denn dann wartet niemand geringeres als Rafael Nadal auf den tapferen Wawrinka. Der Spanier ist möglicherweise der beste Sandplatzspieler, den es in der Geschichte je gab und präsentierte sich bei den French Open bislang als fit und ausgesprochen abgezockt.

Hablfinal-Paarung könnte zum Trost werden

Sollte Wawrinka verlieren, könnte die Halbfinal-Paarung für alle Tennisfans aber zum Trost werden. Denn hier dürfte Nadal dann aller Wahrscheinlichkeit nach auf Novak Djokovic treffen, dem momentan besten Tennisspieler der Welt. Dieser trifft auf den Deutschen Tommy Haas im Viertelfinale und hat damit eine lösbare Aufgabe. Im Finale könnte es somit zu einem Duell von Federer entweder gegen Nadal oder Novak Djokovic kommen. Als Schweizer steht zu hoffen, dass Wawrinka das Unmögliche schafft, denn wer träumt nicht davon, im Liveticker ein Grandslam Finale zwischen Federer und Wawrinka zu vervolgen?

Hier geht´s zur offiziellen Seite der French Open.

Liveticker haben Hochkonjunktur

Die Liveticker sind in der Welt des Sports schon lange zu Hause, doch seit einiger Zeit haben sie regelrechte Hochkonjunktur. Begonnen hatte alles damit, dass man den Leuten Ergebnisse liefern wollten, die nicht die Möglichkeit hatten, die Spiele live zu verfolgen. Die Grundzüge, die jeden Liveticker bis zum heutigen Tag ausmacht, wurden damals schon geboren: Ein Tickerer stellte verschiedene Beobachtungen von einem Spiel ins Netz und notierte die Minute dazu. Bestimmte Ereignisse wie Tore und rote Karten durften dabei nicht fehlen. Ein Liveticker ist also ein ausführliches Protokoll eines Ereignisses, das während dieses stattfindet, geschrieben wird.

 

Mehr als eine Million Liveticker 2012

Kürzlich wurden die Liveticker gezählt, die im Jahr 2012 im deutschsprachigen Raum online geschaltet worden sind. Das Ergebnis war erstaunlich: Es handelte sich um mehr als eine Million Varianten, die von den großen Sportseiten, Wettanbietern, Nachrichtenmagazinen und vermehrt auch privaten Blogs angeboten worden sind. Einen solchen Wert gab es noch nie. Die meisten Liveticker (deutlich mehr als 80 Prozent) ließen sich demnach in Deutschland finden. Nach wie vor sind zudem zwei Drittel aller Liveticker Angebote, die für den Fussball geschaltet werden. Auf dem zweiten Rang folgt Tennis, dann kommen die Wintersportarten. 2012 gab es allerdings auch zahlreiche Liveticker für Leichtathletik-Wettbewerbe. Diese dürfen aber nicht derart stark gewichtet werden, weil sie eine direkte Folge der Olympischen Sommerspiele waren.

 

Liveticker werden sportfremd

Interessant ist auch, dass die Liveticker längst schon nicht mehr nur beim Sport zum Einsatz kommen. Oft werden sie auch in anderen Bereichen geschaltet. Diese können noch mit dem Sport verbunden sein: So berichtete in Deutschland beispielsweise kürzlich ein Liveticker darüber, ob Uli Hoeneß nach seiner Steueraffäre sein Amt als Aufsichtsratschef des FC Bayern ruhen lassen müsse. Aber sehr oft haben die Liveticker aber auch einfach gar nichts mehr mit dem Sport zu tun. In der Politik bei Wahlen ist es Gang und Gebe, dass man im Internet Hunderte Liveticker finden kann. Interessanterweise mangelt es dabei nicht an Metaphern aus dem Sportbereich: So wird ein solcher Liveticker immer wieder mit Wörtern wie Pferderennen zwischen den Kandidaten oder aber Parteien garniert. Oft greift man auch zu dem Zweikampf, zu dem Schattenboxen und natürlich dürfen „Sieger“ und „Verlierer“ nicht fehlen.

Mit einem Live-Ticker immer und überall auf Ballhöhe sein

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ein Fußballspiel zu verfolgen, wobei nicht immer alle zur Verfügung stehen. Wenn die eigene Mannschaft etwa in 500 Kilometern Entfernung an einem Freitagabend zum Auswärtsspiel antritt, werden nicht wenige Fans aufgrund von beruflichen Verpflichtungen passen müssen. Oder aber die Kosten für die Anreise plus Eintrittskarte übersteigen einfach das persönliche Budget, was gerade bei Schülern und Studenten, die einen Großteil der Fankurve ausmachen, keine Seltenheit ist.

Aus dem gleichen Grund fällt auch eine zweite Möglichkeit, ein Spiel live zu sehen weg. Weil ein Pay-TV-Abo für viele junge Menschen schlichtweg zu teuer ist, bleibt nur der Gang in die Kneipe, wo man dann mit etwas Glück und frühzeitigem Erscheinen einen guten Platz vor dem Fernseher bekommt. Allerdings gibt es genügend Menschen, die ein Fußballspiel lieber in Ruhe verfolgen möchten, auch wenn Public-View eine der größten Modeerscheinungen des vergangenen Jahrzehnts ist und seit der WM 2006 besonders bei großen Turnieren mit der Nationalmannschaft und bei Finalspielen in DFB-Pokal und Champions League nicht fehlen darf.

Kann man nicht zum Auswärtsspiel, hat man kein Pay-TV und will man nicht in die Kneipe bleibt neben dem guten alten Radio nur noch das Internet, um ein Fußballspiel live zu verfolgen und nichts Wesentliches von den 90 oder vielleicht auch 120 Minuten zu verpassen. Mit etwas Glück findet man im Netz einen funktionierenden Live-Stream, der auch noch von guter Qualität ist und keine allzu große Zeitverzögerung aufweist. Weil man zu häufig aber mit Streams Probleme hat und deren Legalität nach wie vor nicht endgültig geklärt hat, gibt es eine Reihe von Menschen, die sich darauf nicht einlassen wollen und nach weiteren Alternativen suchen.

Fündig wird man dann meist bei einem Live-Ticker, der von zahlreichen Sportseiten, aber auch von den einzelnen Vereinen angeboten wird. Die offiziellen Live-Ticker der Vereine sind dabei vor allem dann zu empfehlen, wenn man ein Spiel gerne durch die Vereinsbrille verfolgt und nicht unbedingt eine objektive Schilderung der Geschehnisse erwartet.

Neben einem Ticker für einzelne Spiele, sind auch Ticker verfügbar, die mehrere Spiele umfassen. Beispielsweise gibt es am Samstagnachmittag einige Live-Ticker, die von allen fünf oder sechs Bundesliga-Spielen berichten, sodass man immer auf Höhe des Geschehens ist und in keinem Stadion wichtige Dinge wie Tore, Platzverweise oder auch Auswechslungen verpasst.

Einzige Voraussetzung für einen aktuellen Live-Ticker, der in der Regel immer völlig kostenlos ist, ist eine funktionierende Internetverbindung. Ist diese vorhanden, kann man auch unterwegs via Smartphone oder Tablet immer den Überblick über die aktuellen Geschehnisse im Stadion bzw. in den Stadien behalten und sich anschließend am Abend gemütlich in der Sportschau die Highlights ansehen.